Die Empfehlung zur Vergaserbrennstoff – Aufbereitung
- Die Vorrausetzung für die Erzeugung eines qualitativen Holzgases ist der Einsatz eines hochwertigen – vergasergerechten Brennstoffes aus frischem gasreichen Holz. Zu schlechte Holzqualität hat weniger Gasanteile, wodurch mit schlechten Wirkungsgrad und höheren Brennstoffverbrauch zu rechnen ist. Der Gasmotor verlangt für elektrische Leistung einen ausreichenden Energieeinsatz bei der Verbrennung des Holzgases im Zylinder.
- Fisches gasreiches Holz sind Hölzer, die frisch geschnitten nicht länger als 1 Jahr auf Lager liegen. Es wird daher empfohlen, frische Baumstämme zu grobem Hackgut zu verarbeiten und morsches Holz zu vermeiden.
- Wenn die geforderte Brennstoffqualität ( Holzfeuchte, Stückgutgröße ) nicht eingehalten wird, ist mit Störungen im Vergaser – MHKW – Betrieb zu rechnen.
- Zu hoher Wasseranteil ist Ballast und Störfaktor für den autothermen Festbettreaktor
- Daher wird zur Sicherstellung der durchschnittlichen Holzfeuchte von max. 20 % der Patent- und Gebrauchsmuster geschützte KD – Trockner ( kontinuierliche Silo Durchlauftrockner ) in das REDOX – Holzgaskraftwerksystem integriert, um gleichzeitig auch die ansonsten ungenutzte Kühl – Abluftwärme zum Trocknen des Vergaserbrennstoffes für eine höhere Energieeffizienz zu nutzen.
- Die einheitliche Stückgutgröße des Hackgutes kann mit einem Schneckenhacker oder Scheibenhacker erzeugt werden.
Ansonsten ist eine Siebung des Hackgutes durchzuführen.